September
Messa da Requiem
Messa da Requiem
Fr 20. Nov 2026
19.30 Uhr
Grosse Tonhalle
Oratorienchor Zürich
Vokalensemble Ars Canora
Camerata Cantabile
Stephan Fuchs Leitung
Marysol Schalit Sopran
Claude Eichenberger Mezzosopran
Remy Burnens Tenor
Seth Carico Bass
Vokalensemble Ars Canora
Camerata Cantabile
Stephan Fuchs Leitung
Marysol Schalit Sopran
Claude Eichenberger Mezzosopran
Remy Burnens Tenor
Seth Carico Bass
Giuseppe Verdi «Messa da Requiem»
Preise 110 / 90 / 70 / 50 / 30
Ermässigung 50 % für KulturLegi,
Studierende mit Legi und
Kinder bis 16 Jahre
Veranstalter Oratorienchor Zürich
Mit Giuseppe Verdis «Messa da Requiem» steht zweifelsohne die opernhafteste
Totenmesse der Musikgeschichte auf dem diesjährigen Programm
des Oratorienchors Zürich. Folgt der Text noch fast durchgehend der römischkatholischen
Liturgie, entspricht die Besetzung hingegen einem Opernorchester
mit vier Vokalsolisten. So besitzt das Requiem denn auch die dramatische
Geschlossenheit und die musikalische Vielfalt von Verdis grossen Opern.
Das gesamte Werk besticht durch eine eindrückliche Tonsprache und
Dramaturgie. So verlangt der Chor nach einer gewaltigen stimmlichen Masse
für beinahe archaisch klingende Fortissimi, muss dennoch über die Agilität
verfügen, das Pianissimo beinahe im Unhörbaren verschwinden zu lassen.
Die Solopassagen gleichen Opernszenen, in denen die vier Solisten wie die
Darsteller eines musikalischen Dramas auftreten. Es ist daher auch nicht weiter
verwunderlich, dass die Aufführung des Verdi-Requiems in der Regel dem
Konzertsaal vorbehalten bleibt. Gleichwohl bleibt es, bei aller Distanz Verdis
zur Kirche, ein zutiefst geistliches Werk, in dessen Zentrum das menschliche
Hoffen auf Erbarmen und Erlösung hier und in der Ewigkeit steht.
Diesen zwei Seiten will der Oratorienchor Zürich diesen Herbst mit seiner
Interpretation gerecht werden, mit Aufführungen zusammen mit dem
Vokalensemble Ars Canora und dem Orchester Camerata Cantabile in der
Tonhalle in Zürich und der Stadtkirche Aarau.
Totenmesse der Musikgeschichte auf dem diesjährigen Programm
des Oratorienchors Zürich. Folgt der Text noch fast durchgehend der römischkatholischen
Liturgie, entspricht die Besetzung hingegen einem Opernorchester
mit vier Vokalsolisten. So besitzt das Requiem denn auch die dramatische
Geschlossenheit und die musikalische Vielfalt von Verdis grossen Opern.
Das gesamte Werk besticht durch eine eindrückliche Tonsprache und
Dramaturgie. So verlangt der Chor nach einer gewaltigen stimmlichen Masse
für beinahe archaisch klingende Fortissimi, muss dennoch über die Agilität
verfügen, das Pianissimo beinahe im Unhörbaren verschwinden zu lassen.
Die Solopassagen gleichen Opernszenen, in denen die vier Solisten wie die
Darsteller eines musikalischen Dramas auftreten. Es ist daher auch nicht weiter
verwunderlich, dass die Aufführung des Verdi-Requiems in der Regel dem
Konzertsaal vorbehalten bleibt. Gleichwohl bleibt es, bei aller Distanz Verdis
zur Kirche, ein zutiefst geistliches Werk, in dessen Zentrum das menschliche
Hoffen auf Erbarmen und Erlösung hier und in der Ewigkeit steht.
Diesen zwei Seiten will der Oratorienchor Zürich diesen Herbst mit seiner
Interpretation gerecht werden, mit Aufführungen zusammen mit dem
Vokalensemble Ars Canora und dem Orchester Camerata Cantabile in der
Tonhalle in Zürich und der Stadtkirche Aarau.
